Keine pauschale Sechswochenfrist
Der gegnerische Haftpflichtversicherer braucht eine angemessene Zeit zur Prüfung. Die Dauer richtet sich nach den Umständen. Gerichte ziehen häufig mehrere Wochen heran; vier bis sechs Wochen sind eine verbreitete Orientierung, keine feste gesetzliche Frist.
Wann beginnt die Prüfung?
Wichtig ist, wann eine ausreichend konkrete Anspruchsanmeldung und die zur Prüfung erforderlichen Informationen vorliegen. Das Unfalldatum oder der Tag der Besichtigung allein ist deshalb kein verlässlicher Startpunkt für eine Zahlungsprognose.
Was du währenddessen festhalten kannst
Bewahre den Versandnachweis, Rückfragen, nachgereichte Belege und den Schriftverkehr auf. Besprich offene Unterlagen zeitnah. Sind technische Fragen zum Gutachten offen, unterstützt HelloCrash bei der fachlichen Antwort.
Wenn die Bearbeitung nicht vorankommt
Dein Rechtsbeistand prüft am konkreten Verlauf, welche Nachfrage oder Frist sinnvoll ist und ob weitere Schritte angezeigt sind. Eine ungewöhnlich lange Bearbeitung ist nicht automatisch gerechtfertigt; eine verfrühte Klage kann jedoch Kostenfragen auslösen.
Deine praktische Checkliste
- Anspruchsanmeldung und Zugang dokumentieren.
- Rückfragen zeitnah weitergeben.
- Fehlende Unterlagen konkret benennen lassen.
- Weiteres Vorgehen anwaltlich abstimmen.
Quellen & weiterführendes Wissen
Eigenständig formulierte Orientierung auf Grundlage der verlinkten Informationen. Keine individuelle Rechtsberatung. Der konkrete Fall und die aktuellen rechtlichen Voraussetzungen bleiben entscheidend.