Die sichtbare Spur war der Anfang.
Bei diesem BMW i3 zeigten sich nach dem Unfall Streifspuren und Druckstellen im Bereich der Fahrgastzelle. Deren Struktur besteht aus carbonfaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK. Der betroffene Bereich musste gezielt untersucht werden, bevor über einen Ersatz entschieden werden konnte.
Freilegen, prüfen, einordnen.
Nach der Freilegung untersuchte das Team die betroffenen Stellen mit einem BMW-Spezialwerkzeug. Entscheidend war, ob die vorgefundenen Spuren innerhalb der für diese Prüfung maßgeblichen Vorgaben lagen. Die Fotos zeigen das Prüfmittel und die Untersuchung im Detail.
Das Ergebnis dieses Falls.
Nach der Fallschilderung des betreuenden HelloCrash-Teams waren die untersuchten Stellen maßhaltig. Ein Ersatz der betroffenen Carbonstruktur war nach dieser Untersuchung nicht erforderlich.
Das Ergebnis gilt für dieses Fahrzeug und den untersuchten Schaden. Es ist keine allgemeine Freigabe für andere Carbonbauteile. Jede neue Beschädigung muss fachlich beurteilt werden.
Zum Hintergrund
BMW beschreibt die Fahrgastzelle des i3 als CFK-Struktur im LifeDrive-Konzept. Diese Herstellerinformation erklärt das Materialkonzept; sie ersetzt keine fallbezogene Reparaturprüfung.
BMW: Konstruktion und CFK-Fahrgastzelle des i3 ↗
Fallbeschreibung und Fotodokumentation: HelloCrash. Redaktionell verantwortlich: Matthias Birchel.



